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Geschichte / Chronik Mühlen in Taufers - Denkwürdigkeiten

Die folgenden Begebenheiten sind dem Gemeinderats-Sitzungs-Protokollbuch von den Jahren 1901-21 entnommen.

Diese Sitzungen fanden in den damals vorhandenen Gasthöfen statt, wie Unter- und Oberkohl-Grube, Unterlucke und Schöfflmair.

Im Jahre 1906 kommt das mündliche Ansuchen des Gemeinde-Arztes von Sand Dr. Kortleitner zur Sprache, ob er mit seinem Automobil durch das Dorf fahren dürfe - es wurde abgewiesen, weil kein Mensch und Tier mehr auf der Straße sicher sei. - Erst 3 Jahre später mußte die Gemeinde den Konsens geben, weil sie noch die einzige war zwischen Bruneck und Sand die hartnäckig die Erlaubnis verweigerte.

Über den Bahnbau wurde wenig gesprochen, d.h. aufgeschrieben.
Vom Straßenbau nach Mühlwald hingegen wird ziemlich ausführlich diskutiert. Man kann sich lange nicht einigen, wo diese ins Dorf münden und dort weiterführen soll.

Hauptsächlich i.J. 1909 hat man mit den Lappachern wegen der Finanzierung zu hadern, wegen der Wasserleitung und den Dorfbrunnen, d.h. über deren Standort.

Die Gebr. Beikircher tragen der Gemeinde an einige Platzlampen von ihrem el. Strom zu versorgen - die Gem. schlägt einige Standorte vor.

Die Ges. des Toblwerkes ersucht die Gem., das Dorf mit el. Strom versorgen zu dürfen - die Gem. stellt Bedingungen, so auch ein paar Platzlampen. (Heute ist es umgekehrt!) --

Dem Ansuchen des Jakob Oberhollenzer, Lugglmüller, um Aufnahme in den Gem.-Verband wurde nicht entsprochen, da die Gem. nicht verpflichtet ist, über ihn in seiner Heimat Erkundigungen einzuziehen - ein Jahr später wurde ihm entsprochen.-

Auch der Müllermeister Gottfried Larch der bereits vorher 5 Jahre lang dem Gem.-Rat angehört hatte, mußte dieses Ansuchen stellen - ihm wurde die Aufnahme gleich gewährt. -

Auch über Ehe-Schließungs-Erlaubnisse ist gesprochen worden und manchem wurde sie öffentlich verweigert, weil er nicht gut beleumundet war. Solchen wurde sogar Schädigung der Gemeinde vorgeworfen (Muselholz im Gemeindewald gestohlen, Bretter aus einem Schuppen etc.). -

Auffällig ist, daß über den "Todschuster" kein Wort zu finden ist - er wird wohl so gefürchtet gewesen sein. -

 

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